Slow Jogging: Fit mit kleinen Schritten

Läufer in grauen Sportschuhen hebt den Fuß auf einer roten Laufbahn über grünem Rasen.

Ein sanfter Laufstil erobert zunehmend auch Deutschland: Slow Jogging. Die aus Japan stammende Trainingsmethode, entwickelt von Sportphysiologe Hiroaki Tanaka, setzt auf langsames Tempo, kleine Schritte und ein entspanntes Lächeln – nicht umsonst bedeutet der ursprüngliche Name „Niko Niko“ genau das.

 

„Im Gegensatz zum klassischen Joggen steht beim Slow Jogging nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, sondern das Wohlbefinden“, sagt Kursleiterin Manuela Ahlers. Läuferinnen und Läufer bewegen sich so locker, dass sie sich jederzeit unterhalten können, ohne außer Atem zu geraten. Trotz der geringen Intensität zeigt die Methode beachtliche Effekte: Sie stärkt Herz, Kreislauf und Muskulatur, verbessert die Ausdauer und fördert die Regeneration.

 

Schon nach 20 bis 30 Minuten kann sich das sogenannte „Runner’s High“ einstellen – ein Glücksgefühl, das durch körpereigene Stoffe ausgelöst wird. Studien belegen zudem positive Auswirkungen auf Stimmung, Gehirnleistung und sogar die psychische Gesundheit.

 

Ein weiterer Vorteil liegt in der gelenkschonenden Technik. Durch kurze Schritte und das Aufsetzen mit dem Mittelfuß werden Knie, Hüfte und Rücken deutlich weniger belastet als beim herkömmlichen Laufstil. Damit eignet sich Slow Jogging für nahezu alle Alters- und Fitnessgruppen

 

Wer die Methode selbst ausprobieren möchte, hat dazu nun Gelegenheit: die Gruppe trifft sich jeden Freitag um 10 Uhr am Helker Berg zum gemeinsamen Slow Jogging. Ein sanfter Einstieg in mehr Bewegung – ganz ohne Leistungsdruck.

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